Über uns

Wir machen Musik für alle, die im Jazz mehr suchen als Virtuosität: Atmosphäre, Melodie, Tiefe. Mit professionellem Anspruch, musikalischer Erfahrung und kreativer Spielfreude spielen wir seit 2011 zeitgenössischen Jazz für Kenner und Neuentdecker

In klassischer Trio-Besetzung – Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, gelegentlich ergänzt durch Saxofon – interpretieren wir Stücke von stilprägenden Größen wie dem Esbjörn Svensson Trio und Brad Mehldau sowie von aktuellen Impulsgebern wie Bill Laurance, Gogo Penguin und dem Tingvall Trio.

Was uns verbindet, ist eine gemeinsame Klangidee: Unsere Arrangements lassen viel Raum für Improvisation und entfalten im Zusammenspiel eine eigene Dynamik – mit treibendem Groove, melodischer Klarheit und einem Sound, der ebenso tief wie zugänglich ist. Für alle, die Jazz lieben – oder gerade erst entdecken.


Sebastian Wind – Schlagzeug

Beruflich in der Unternehmenskommunikation, sucht Sebastian bei Triovision nach immer neuen Wegen, seine Mitmusiker rhythmisch nicht nur zu unterstützen, sondern hervorzuheben – was manchmal auch bedeuten kann, gar nichts zu spielen. 

„Bei uns zuhause lief immer viel instrumentale Musik – neben Klassik kam ich so schon früh mit Jazz in Berührung, etwa durch Pat Metheny oder Keith Jarrett. Der eigentliche Türöffner war aber das Esbjörn Svensson Trio: Die Mischung aus Klarheit, Tiefe und Energie hat mich sofort gepackt. Diese Musik wollte ich nicht nur hören, sondern selbst spielen – und weitergeben.“

Sebastian ist in Hemsbach aufgewachsen und lebt in Mainz.

Joschka Preßler – Kontrabass

Joschka ist seit 2017 bei Triovision für das musikalische Fundament am Bass verantwortlich und sorgt dafür, dass die Musik nicht nur hörbar, sondern auch fühlbar wird. Auch weil er es beim Spiel nicht nur bei der rein akustischen Wiedergabe belässt, sondern dem Klang des Instruments technische und spielerische Effekte hinzufügt und somit den Sound der Band maßgeblich erweitert. Sein Spiel ist dabei aber nicht nur ein Fundament für die Musik, sondern bricht auch oft die eher im Hintergrund verstandene Funktion des Basses auf und setzt sich solistisch und melodiös durch.

„Die Trio-Formation ist für mich eine der spannendsten und intimsten Formationen im Jazz. Einerseits kann man sich ausleben, andererseits ist dieser intime Rahmen auch nur möglich, weil sich keiner von uns zurücklehnen kann, sie fordert von jedem ein, immer da zu sein.“

Roman Nagurski – Klavier

Aufgewachsen bin ich in der Klassik und habe erst im Mathematikstudium angefangen, mich intensiv mit Jazz zu beschäftigen. Anfangs war es eine große Herausforderung, sich frei in der Welt der Harmonien und Rhythmen zu bewegen und musikalisch auszudrücken. Besonders inspiriert hat mich dabei Bill Laurance, dessen Spielweise zwischen Jazz, Klassik und Groove für mich zu einem wichtigen künstlerischen Orientierungspunkt geworden ist. Gerade in einer so reduzierten Formation wird das Musizieren – mit all seiner Ausdruckskraft und Exponiertheit – zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Roman ist in Kellinghusen (in Schleswig-Holstein) aufgewachsen und lebt in Heidelberg.

Joachim StoppSaxofon


Als Gründungsmitglied ist Joachim 2022 wieder zur Band dazugestoßen. Am Saxofon erweitert er die Klangwelt von Triovision und bereichert das Trio durch sein ausdrucksstarkes und intensives Spiel. 

„Ob das schwer ist, Saxophon zu spielen? Ich weiß es nicht (lacht) Das Saxophon fühlt sich wie eine Verlängerung meines Atems, meiner Arme und Hände an, die darauf wie von selbst spielen… Oder sind es die Mitmusiker, die mich spielen lassen? Ich fühle eine Melodie und schon sprudeln die Töne aus dem Instrument.“

2011 – 2012

Die Schulkameraden Lukas Spether (Klavier), Joachim Stopp (Saxofon) und Sebastian Wind (Schlagzeug) formieren ein Jazztrio anlässlich der musikalischen Gestaltung der gemeinsamen Abiturfeier im Sommer. Es folgen kleine Auftritte in Hemsbach.

2012 – 2016

Mit Maren Schmitt am Klavier und Andreas Haugen am Bass erspielt sich Triovision – auch als Quartett – mit “Feierabend-Jazz” lokal einen Namen. Konzerte und Auftritte in Hemsbach und Weinheim, u.a. bei See der Sinne.

2017 – 2020

Joachim Stopp verlässt umzugsbedingt die Band, gleichzeitig übernimmt Joschka Pressler am Kontrabass den Platz von Andreas Haugen, der sich eigenen Musikprojekten widmet. In der neuen Besetzung begeistert das Trio mit zunehmend anspruchsvollen Arrangements ein wachsendes Publikum mit Konzerten in Hemsbach, Heppenheim, Weinheim und Worms. Mit dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 verlässt Maren Schmitt nach 8 Jahren die Band.

Seit 2020

Roman Nagurski vervollständigt das Trio am Klavier und mit Joachim Stopp am Saxofon stößt ein Gründungsmitglied wieder dazu. U.a. auf der Kulturbühne Max in Hemsbach präsentiert sich die Gruppe mit neuem Programm.